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Allgemeine Geschäfts Bedingungen

Presse

Ludwig Hank, Geschäftsführer

Zeitarbeit ist ab dem 01.10.18 wirklich Zeitarbeit

Kommentar zum Inkrafttreten des neuen Arbeitnehmerüberlassungsgesetz ab dem 01. Oktober 2018 von Ludwig Hank, Geschäftsführer der wu personal GmbH

Diesen Monat kommt zum ersten Mal seit Inkrafttreten des neuen Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) im April 2017 die 18-monatige Höchstüberlassungsdauer zum Tragen. Die Frage, die sich stellt, ist nicht mehr die Sinnhaftigkeit dieser Regelung, sondern vielmehr, wie der Arbeitsmarkt mit dieser umgeht. Die wu personal GmbH hat hierzu einen klaren Standpunkt: „Nun sprechen wir von tatsächlicher Zeitarbeit!“

Durch die Höchstüberlassungsdauer von 18 Monaten muss Arbeit auf Zeit als solche verstanden und auch umgesetzt werden. Ein jahrelanger Einsatz von Mitarbeiter im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung ist nicht mehr möglich. Für die Mitarbeiter bedeutet das in jedem Falle Gewissheit über die maximale Beschäftigungsdauer in einem Kundenunternehmen. Diese wiederrum können bzw. müssen sich frühzeitig darüber Gedanken machen, wie sie nach Ablauf der 18 Monate handeln. Stellen sie den Mitarbeiter fest ein, besetzen sie die Position neu? Und für das betroffene Zeitarbeitsunternehmen bedeutet es die Gewährleistung eines höheren Durchsatzes an Mitarbeitereinsätzen, intensives Recruiting und das Generieren von immer neuen Kundenaufträgen – und dabei handelt es sich um das klassische „Brot und Butter Geschäft“ eines Personaldienstleisters.

Um das zu erreichen, empfiehlt sich von Anfang an ein offener und ehrlicher Umgang mit Bewerbern, Mitarbeitern und Entleihunternehmen. Gerade auf Bewerber- aber auch Kundenseite können Personaldienstleister informierend und beratend zur Seite stehen. Bewerber müssen die Möglichkeit haben, sich selbst für einen Einsatz über Arbeitnehmerüberlassung zu entscheiden. Dies können sie nur, wenn sie auf der einen Seite wissen, dass eine hohe Chance auf Übernahme durch das Entleihunternehmen besteht und gleichzeitig auch Kenntnis darüber haben, dass bei fehlender Übernahme oder Folgeeinsatz eine Trennung vom Arbeitgeber unvermeidlich ist.

Konsequenz aus der AÜG-Reform
Kunden brauchen verlässliche Partner, die lösungsorientiert im Rahmen der Regelungen des AÜG handeln. Die Umstellung aller möglichen Projekte auf Dienst- oder Werkverträge, zur Umgehung der Höchstüberlassungsdauer, ist dabei kein gangbarer Weg. Die Konsequenz aus der AÜG Reform ist, dass die eingeführte Höchstüberlassungsdauer eine Chance für jeden Zeitarbeitnehmer auf Übernahme in ein Arbeitsverhältnis beim Entleiher bedeutet, dass ein höherer Durchsatz an Mitarbeitereinsätzen für die Personaldienstleister erforderlich ist und dass nunmehr Zeitarbeit tatsächlich Zeitarbeit ist.

Zum Monatswechsel mindestens 100.000 Zeitarbeitnehmer betroffen
Derzeit sind 2,8 Prozent aller sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer, das sind etwa eine Million Menschen, in der Zeitarbeit tätig. Voraussichtlich zwischen 10 und 20 Prozent werden ab dem 01. Oktober 2018 von der Höchstüberlassungsdauer betroffen sein, also mindestens 100.000 Zeitarbeitnehmer. Was passiert mit diesen zum Monatswechsel?

Über wu personal GmbH
Die wu personal GmbH ist ein bundesweiter Personaldienstleister für IT-Personal und kaufmännische Fachkräfte mit Standorten in Berlin, Köln, Erfurt, Stuttgart und München. Ludwig Hank, langjähriger Geschäftsführer und Vorstand der Allgeier Experts SE, und Reiner Pientka, ehemaliger Gesellschafter der tecops personal GmbH (heute Allgeier Experts Pro GmbH), haben die wu personal im März 2017 gemeinsam gegründet. Grundlage dafür ist die Überzeugung, dass der flexible Arbeitsmarkt in Deutschland faire und transparente Bedingungen benötigt und im Bereich der IT-Personaldienstleistung eine Verschiebung auf die IT-Projektdienstleistung stattfinden wird.

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Remo Pientka, Regionalleiter

Inside Report:
Die Arbeit eines IT-Personaldienstleisters

Die wu personal GmbH zeigt, wie in der IT-Zeitarbeit gearbeitet wird und bietet einen Einblick in ihre Dienstleistung. Das Geschäftsmodell eines Personaldienstleistungsunternehmens lässt sich in vier Phasen einteilen: Die erste Phase besteht in der Akquisition von Kunden durch den Vertrieb. Das Recruiting/die Mitarbeitersuche bestimmt Phase II. Im Zentrum der dritten Phase steht die Mitarbeiterbetreuung. Das Projektende definiert Phase IV.

Phase I – Vertrieb

Beim Gewinnen neuer Kunden konzentriert sich WU auf IT-Dienstleister und Systemhäuser, die von der Geschäftsleitung als Sollkunden definiert wurden. Transparenz schafft Vertrauen. So legt WU von Anfang an mit ihrem transparenten Preismodell ihre Kalkulation offen. Ein Rahmenvertrag bildet die Grundlage der zukünftigen Zusammenarbeit.

Mit Abschluss des Rahmenvertrages nehmen die Geschäftsleitung und die Regionalleiter der WU Kontakt zu den Ansprechpartnern im Projekt des Auftraggebers auf und pflegen diese Arbeitsbeziehungen. Ziel ist es, die Anforderungen, Vorgaben, Notwendigkeiten und Anpassungen zu verstehen, um individuell zugeschnittene Personalmodelle anbieten zu können.

Phase II – Recruiting/Mitarbeitersuche

Die Recruiter der WU prüfen die Mitarbeiteranforderung des Kunden hinsichtlich Einsatzort, Laufzeit, Gehalt, Qualifikation (Skill) und Erfüllbarkeit. Dann wird das Projekt einschließlich der Anforderungen in der Bewerberdatenbank angelegt und diese nach geeigneten Kandidaten und Kandidatinnen durchsucht. Sollte sich dort kein geeigneter Kandidat finden, werden Stellenangebote auf den Internetseiten der WU, der Agentur für Arbeit und in diversen Portalen veröffentlicht sowie bei Bedarf private Arbeitsvermittler einbezogen.

Diesen Prozess betreut das Bewerbermanagement der wu personal GmbH. Es unterstützt das Recruiting zielgerichtet und passgenau bei der bundesweiten Suche nach geeigneten IT-Fachkräften. Die derzeitige Arbeitsmarklage führt zu einem hohen Rekrutierungsaufwand und erfordert sowohl vom Entleiher als auch vom Mitarbeiter immer wieder Kompromissbereitschaft.

Wird ein geeigneter Kandidat gefunden, besprechen die Recruiter der WU mit diesem das Projekt und den Arbeitsvertrag. Wie ihrem Kunden zeigt die WU auch dem Bewerber mit dem transparenten Preismodell, wie sie kalkuliert. Darüber hinaus legt sie ihm die Anforderung des Kunden im Original vor. Das Skillprofil erstellen Kandidat und WU gemeinsam um es dann dem Kunden weiterzuleiten. Zeigt dieser Interesse, wird ihm der potentielle neue Mitarbeiter persönlich vorgestellt.

Phase III – Mitarbeiterbetreuung

Alle externen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der WU haben von Anfang an einen Personalmanager als Ansprechpartner an ihrer Seite. Dieser betreut den Mitarbeiter, steht persönlich und telefonisch für Fragen zur Verfügung und ist Schnittstelle zwischen Mitarbeiter und Kunde. Ein guter Kontakt zwischen Zeitarbeitnehmern und WU ist wichtig: Er beeinflusst die Mitarbeiterzufriedenheit positiv und reduziert vorzeitige Kündigungen. Die Kontakthäufigkeit zwischen den Personalmanagern und den von ihnen betreuten Mitarbeitern variiert und ist abhängig vom Bedürfnis des Mitarbeiters, den Anforderungen im Projekt sowie dem Kundenunternehmen.

Die wu personal GmbH bietet ihren Mitarbeitern ein jährliches Feedbackgespräch (Personnel Report). Zu diesem Gespräch kommt der Mitarbeiter, der fachliche Vorgesetze des Kundenunternehmens und der Personalmanager der WU zusammen. In dieser Leistungsbeurteilung werden Selbst- und Fremdeinschätzung berücksichtigt sowie über Entwicklungsmöglichkeiten und Gehalt gesprochen. Veranstaltungen für die Mitarbeiter der WU bieten weitere Möglichkeiten sich mit Kollegen und Personalbetreuern auszutauschen.

Phase IV – Projektende

Die durchschnittliche Zugehörigkeit eines externen Mitarbeiters der WU beträgt etwa neun Monate. Über 30 Prozent der WU-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter werden von den jeweiligen Kunden übernommen, gut 10 Prozent können in einem Anschlussprojekt weiterbeschäftigt werden, die restlichen 60 Prozent scheiden aus.
Das Ende einer Mitarbeit in einem Kundenprojekt kann unterschiedliche Gründe haben, etwa die gesetzlich festgelegte Equal-Pay-Vergütung nach neun Monaten oder die 18-monatige Höchstüberlassungsdauer. Aber auch eine Überforderung sowie eine Unterforderung des Mitarbeiters im Kundenprojekt kann zu dessen Ausscheiden führen.

Fazit

Der große Bedarf an IT-Fachkräften auf dem Arbeitsmarkt erhöht die Wahrscheinlichkeit, als Zeitarbeitskraft langfristig in Projekten zu arbeiten und vom Kunden übernommen zu werden. Für Menschen, deren Lebensläufe Ecken und Kanten aufweisen oder die einen Migrationshintergrund haben, erhöht sich die Chance, einen Job auf dem ersten Arbeitsmarkt zu finden.
Wie die wu personal GmbH ihre Kunden gewinnt, Bewerber generiert, Mitarbeiter betreut und das Ende eines Projektes gestaltet, ist kein Geheimnis. Alle Beteiligten – sowohl Bewerber als auch Kunden – erhalten Einblick in Abläufe, Rahmenbedingungen, Gehalts- und Preisgestaltung, gemäß dem Motto der WU: „Wir reden nicht nur über Transparenz, wir leben sie!“

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Ludwig Hank, Geschäftsführer

Zeitarbeit: Kalkulation und Kundenvorgaben auf den Tisch

Noch transparenter geht es kaum: Das Management der wu personal GmbH hat 2006 mit der Einführung des transparenten Preismodells seine Kalkulation offengelegt. WU geht jetzt noch einen Schritt weiter, legt alle Karten auf den Tisch und zeigt dem Bewerber im Vorstel-lungsgespräch alle Vorgaben ihrer Kunden.

Das Recruiting von geeigneten Mitarbeitern ist zeitaufwendig und kostenintensiv. Die Unterstützung durch Personaldienstleister sorgt für eine flexible Personalplanung und federt Auftragsspitzen ab, bedeutet aber für IT-Dienstleister, eventuell einen möglichen Konkurrenten mit dem eigenen Kunden in Kontakt zu bringen. „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“, heißt es. Doch Misstrauen und Kontrolle binden wertvolle Ressourcen.

Die Vorgaben des Kunden beinhalten Gehalt, Stundensatz, Wochenarbeitszeit, Projektlaufzeit, gewünschte Qualifikation, Tätigkeit und Einsatzort. So kann die Bewerberin oder der Bewerber alle Konditionen und Bedingungen des Arbeitsvertrages mit den Anforderungen des Kunden abgleichen. Anhand dieser Vorgaben gestaltet WU ihre Kalkulation und zeigt mit dem transparenten Preismodell, wie sich der Stundensatz des Kunden anhand des Mitarbeitergehalts zusammensetzt. Diese einmalige Transparenz schafft eine neue Form der fairen und vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Bewerber, Kunde und Personaldienstleister.

Die gesetzlichen¹, tarifvertraglichen² und kundenspezifischen Vorgaben beschränken Zeitarbeitsunternehmen. Einzig die Berechnung der Dienstleistungskosten bleibt davon unberührt.


¹ Gesetzliche Vorgaben wie Equal Pay, Überlassungsdauer, Kennzeichnungs- und Dokumentationspflichten.
² Tarifvertragliche Vorgaben wie Eingruppierungen, Urlaubsanspruch, Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld und Kündigungsfristen.

Zeitarbeitsunternehmen bestimmen also lediglich die Höhe der Vertriebs- und Verwaltungskosten beziehungsweise ihren Gewinn. Es ist am Markt zu beobachten, dass sich diese Dienstleistungskosten auf bis zu über 30 Prozent beziffern können. Entgegen diesem Trend kalkuliert WU auch in Zukunft mit einem Dienstleistungskostenanteil von maximal 20 Prozent.
In den letzten Jahren hat der Gesetzgeber zahlreiche gute, wichtige Regulierungen und Verbesserungen zum Wohle und Schutz von Zeitarbeitnehmern geschaffen. „Wir begrüßen diese Maßnahmen und tragen durch unsere Offenlegung diese Entwicklungen mit“, so Ludwig Hank, Geschäftsführer der wu personal GmbH. „Wir schaffen eine ‚Win-Win-Win-Situation‘, von der alle profitieren: unsere Kunden, unsere Mitarbeiter und wir als Personaldienstleister.“

Die wu personal GmbH ist ein bundesweiter Personaldienstleister für IT-Personal und kaufmännische Fachkräfte mit Standorten in Berlin, Köln, Erfurt, Stuttgart und München.

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Ludwig Hank Geschäftsführer

IT-Personaldienstleistung frei von Konkurrenz: Wenn ein Personaldienstleister darauf verzichtet, den Endkunden zu umwerben

Personaldienstleistungen ausschließlich für die IT-Dienstleistungsbranche? Kann das funktionieren? Bundesweit bietet die wu personal GmbH einen einzigartigen Service: Sie sucht ausschließlich für Projekte von IT-Systemhäusern, IT-Herstellern und IT-Dienstleistern nach IT-Fachkräften und kaufmännischem Personal. WU committet sich, keinerlei Projekte und Aufträge bei ihren Kunden zu akquirieren. Für WU ist der Kunde des Kunden tabu.

Das Recruiting von geeigneten Mitarbeitern ist zeitaufwendig und kostenintensiv. Die Unterstützung durch Personaldienstleister sorgt für eine flexible Personalplanung und federt Auftragsspitzen ab, bedeutet aber für IT-Dienstleister, eventuell einen möglichen Konkurrenten mit dem eigenen Kunden in Kontakt zu bringen. „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“, heißt es. Doch Misstrauen und Kontrolle binden wertvolle Ressourcen.

Auswahl des geeigneten IT-Personaldienstleisters

Eine aktuelle Umfrage zeigt die Kriterien des Kunden bei der Auswahl eines Personaldienstleisters. An erster Stelle steht die Qualifikation des gesuchten Mitarbeiters, gefolgt von der Größe und der überregionalen Ausrichtung des Unternehmens. Weitere wichtige Faktoren, die eine Entscheidungsfindung unterstützen, sind die Spezialisierung des Personaldienstleisters auf die eigene Branche sowie möglichst niedrige Kosten. Die Bekanntheit des Personaldienstleisters spielt bei der Auswahl die geringste Rolle.

In Deutschland bieten die unterschiedlichsten Anbieter IT-Personaldienstleistungen an: Da sind die Global Player, weltweit agierende große Zeitarbeitsunternehmen, die nur selten Experten für IT-Fachkräfte sind. Etliche der großen, auf IT-Personaldienstleistungen spezialisierten Unternehmen versprechen ihren Kunden sogenannte Professional Workforce Solutions. Sie verstehen sich immer mehr als Technologiedienstleister mit eigenem Servicebereich und entwickeln sich somit zum Mitbewerber um den Endkunden. Kleinere Zeitarbeits- und Serviceunternehmen arbeiten häufig regional oder sind auf Teilbereiche der IT-Personaldienstleistung fokussiert.

WU, spezialisiert auf IT-Personaldienstleistungen, baut auf der jahrzehntelangen Erfahrung ihres Managements auf, spezialisiert sich auf IT-Personaldienstleistungen für IT-Dienstleister, bietet kompetente Ansprechpartner, einen bundesweiten Bewerberpool sowie transparente Preise und Konditionen. WU steht für eine faire und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit allen Beteiligten. Mit der Verpflichtung „Personaldienstleister für IT-Dienstleister“ und dem „transparenten Preismodell“ verbündet sich die wu personal GmbH sowohl mit ihren Kunden als auch ihren Mitarbeitern.

wu personal GmbH ist spezialisiert auf die bundesweite Zusammenarbeit mit IT-Systemhäusern, IT-Herstellern und IT-Dienstleistern mit Standorten in Berlin, Köln, Erfurt, Stuttgart und in München.

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Ein Kommentar der wu personal GmbH

Die deutsche Wirtschaft ist alarmiert. Es vergeht kaum ein Tag, an dem keine neuen Meldungen und Umfragen über die Krise am deutschen Arbeitsmarkt veröffentlicht werden. Fachkräftemangel ist zu einem politischen Schlagwort geworden, das in Deutschland kontrovers diskutiert wird. Doch was ist tatsächlich dran am Schreckgespenst der deutschen Wirtschaft?

Heimische Unternehmen und Politiker machen sich Sorgen. Sie sind der Ansicht, dass der demografische Wandel zunehmend zu einem Personalengpass führe, der der deutschen Wirtschaftsleistung schade. Um es vorwegzunehmen: Der Fachkräftemangel ist real, allerdings nicht in dem Ausmaß, wie alle glauben. Die Monatszahlen der Bundesagentur für Arbeit (Oktober 2017) zeigen, dass ein Fachkräftemangel in Deutschland de facto nicht existiert. Stattdessen kommen im Bereich der Fachkräfte und Spezialisten auf 100 offene Stellen nach wie vor 177 Arbeitslose. In der IT, dem Kerngeschäft der wu personal, zeigt sich ein ähnliches Bild: Hier kommen auf 100 gemeldete Arbeitsstellen 185 Arbeitslose. Auch die Fachkräfteengpassanalyse 2017 der Bundesagentur für Arbeit bestätigt, dass es deutschlandweit im Allgemeinen nicht an potenziellen Arbeitnehmern mangelt. Wenn überhaupt, dann gibt es nur in einigen wenigen Berufen einen Engpass und auch der ist nur punktuell, regional und temporär.

Doch wieso haben so viele Unternehmen das Gefühl, nicht mehr genügend Personal zu finden? Dieser Eindruck entsteht, da sie seit Jahren einen Rückgang an Bewerbungen verzeichnen. Dies allein ist aber kein Indikator für einen Mangel, denn es gehen weiterhin Bewerbungen ein, wenn auch nicht mehr in so hoher Zahl. Ebenso wird sich die Anzahl der perfekten Bewerber verringert haben. Es wächst die Angst, nicht zukunftsfähig zu sein und abgehängt zu werden.

Eine Möglichkeit, sich dem Gefühl des Mangels zu entziehen, ist die Loslösung vom 100 Prozent-Kandidaten. Wunschbewerber, die alle geforderten persönlichen Eigenschaften, Erfahrungen, Qualifikationen, Gehaltsvorstellungen und das „richtige“ Alter mitbringen, sind rar. Ein enger Filter bei der Bewerberauswahl führt zu einem selbstauferlegten Engpass. Vielmehr muss auch Quereinsteigern und Anfängern eine Chance gegeben werden. Mit Unterstützung der Arbeitgeber können diese Kandidaten zu 100 Prozent-Mitarbeitern wachsen. Voraussetzung hierfür ist jedoch von beiden Seiten eine hohe Eigenmotivation sowie ein entsprechendes Engagement.

Außerdem gibt es einen großen Pool an Fachkräften aus dem Ausland. Hier gilt es, ihre sprachlichen Fähigkeiten zu schulen und zu verbessern. Fachlich sind sie oft schon gut ausgebildet und bringen Berufserfahrungen aus ihren Heimatländern mit. Die Integration dieser Menschen kann vor allem am Arbeitsplatz geleistet werden. Hier können die Personaldienstleister besonders gut unterstützen, da keine andere Branche bisher mehr Migranten in den Arbeitsmarkt integriert hat. Die Branche ist jedoch auf die Unterstützung der Politik und Behörden angewiesen, da diese oftmals die Arbeitserlaubnis nicht erteilt beziehungsweise Antragsverfahren zu lange dauern.

Des Weiteren müssen Unternehmen ihr Recruitment neu aufstellen und andere Wege gehen. Ein Stellenangebot zu veröffentlichen und dann auf Bewerber zu warten, funktioniert nicht mehr. Bewerber sind genauso wichtig und wertvoll wie Kunden und müssen dementsprechend wertschätzend akquiriert und gewonnen werden. Einander zu kopieren und normierte Stellenanzeigen zu schalten, die keiner versteht, ist falsch. Wer macht, was alle machen, bekommt, was alle bekommen, und das ist nicht immer die Crème de la Crème.

Wie eingangs erwähnt: Am Fachkräftemangel scheiden sich die Geister. Für Unternehmen, Arbeitgeberverbände und Lobbyisten gibt es einen Fachkräftemangel – für die knapp 2,5 Millionen Arbeitslosen und Gewerkschaften ist der Fachkräftemangel ein hausgemachtes Problem und nicht ausreichend differenziert betrachtet. Doch da Jammern nichts hilft, gilt es, aus der Not eine Tugend zu machen und den Knochenjob Personalgewinnung und -bindung selbst in die Hand zu nehmen. Das heißt im Klartext: mehr gesellschaftliche Verantwortung und innovative Rekrutierungsmanöver. Und seien wir einmal ehrlich: Warum gibt es keine Lohnsteigerungen? Würde tatsächlich ein Mangel vorliegen, müsste es diese doch geben, um ungenutzte Potenziale zu mobilisieren. Und weshalb gibt es immer mehr befristete Verträge und eine nach wie vor eher ablehnende Haltung gegenüber „älteren“ Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern?

Über wu personal GmbH
Seit 1998 arbeiten die Gründer, Geschäftsführer und Manager von wu personal erfolgreich in der IT Personaldienstleistung. Die wu personal GmbH ist ein IT Personaldienstleister mit Spezialisierung auf die Rekrutierung von IT-Experten und kaufmännischem Personal. Hierfür stellen sie Personal in den unterschiedlichen Vertragsformen und mit 100-prozentiger Transparenz zur Verfügung.

Remo Pientka und Robin Kuntzsch

Remo Pientka (li.) und Robin Kuntzsch, Projektleiter bei wu personal

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Faire und transparente Leiharbeit.

Die kritische Debatte rund um das Thema Zeitarbeit wird sich auch nach der Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes vom 1. April 2017 nicht verändern. Sowohl dem Entleiher, als auch dem Zeitarbeitsunternehmen wird meist Profitgier und eine „Einweg-Mentalität“ auf Kosten der Leiharbeitnehmer unterstellt.

Häufig ergibt sich für Unternehmen die folgende Situation bzw. Aufgabenstellung:
Aufgrund eines neuen Projektes oder Auftrages entsteht ein Bedarf nach Personal, das schnell und flexibel eingesetzt werden kann. Um diesen Personalbedarf zu decken, werden häufig Personaldienstleister beauftragt. Nun sind sowohl Auftraggeber, als auch Zeitarbeitsunternehmen bestrebt, den Personalbedarf kostengünstig zu decken, also kostengünstig einzukaufen bzw. Mitarbeiter einzustellen.
Dem entstandenen Zeit- und Kostendruck, versucht das Zeitarbeitsunternehmen, oft auf Kosten der Zeitarbeitnehmer, gerecht zu werden.

Um die Preisgestaltung für alle Beteiligten aufzuzeigen, hat die tecops personal GmbH im Jahr 2006 das transparente Preismodell im deutschen Zeitarbeitsmarkt eingeführt.
Diese Transparenz wurde mittels eines Onlinekalkulators auf der Website veröffentlicht und wies sowohl das Bruttomonatsgehalt, als auch den Stundenverrechnungssatz inklusive aller Kosten aus.
Dadurch konnte das Unternehmen von 2007 bis 2012 seinen Umsatz verzehnfachen und die Mitarbeiteranzahl verfünfzehnfachen.
Das ehemalige Management der hat zum Jahresbeginn 2017 die wu personal GmbH mit der Absicht, diese Transparenz in der Personaldienstleistung aufrecht zu erhalten, gegründet.

Im Grunde genommen tragen das neue Arbeitnehmerüberlassungsgesetz aus April 2017, sowie die Tarifverträge in der Zeitarbeit und die Branchenzuschlagstarife zu einem fairen Umgang mit Leiharbeitnehmern bei. Die WU vergütet aber zusätzlich zum festgelegten Tarifgrundlohn eine übertarifliche Zulage. Der Kundenverrechnungssatz ergibt sich aus dem Bruttomonatslohn des Mitarbeiters, zuzüglich des gesetzlichen Arbeitgeberanteiles, plus 20% Dienstleistungskosten für die wu personal GmbH. Wie sich der Verrechnungssatz zusammensetzen können Sie auf www.wu.de entnehmen.

„So funktioniert faire und transparente Leiharbeit“, sagt Ludwig Hank, Geschäftsführer der wu personal GmbH

Über WU Personal:

Seit 1998 arbeiten die Gründer, Geschäftsführer und Manager von WU erfolgreich in der IT-Personaldienstleistung und haben sich bis an die Spitze des Marktes für IT-Zeitarbeitnehmer in Deutschland gearbeitet. Das damalige Unternehmen (tecops personal GmbH) wurde auf einen konsequenten Wachstumskurs geführt und 2012 erfolgreich verkauft. Jetzt reagieren sie mit der wu personal GmbH auf die massiven Veränderungen im Zeitarbeitsmarkt und erwarten in dem Umfeld der IT-Personaldienstleistung eine Verschiebung auf die IT-Projektdienstleistung. Hierfür stellen sie Personal in unterschiedlichen Vertragsformen zur Verfügung und selbstverständlich wieder mit 100 %iger Transparenz.

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Typ: Unternehmensinformation
Kategorie: Computer | Information | Telekommunikation

Zeitarbeit: WU PROJEKTPERSONAL bringt wieder Transparenz in den Markt

Ludwig Hank, Geschäftsführer

Ludwig Hank, Geschäftsführer

Ludwig Hank, langjähriger Geschäftsführer und Vorstand der Allgeier Experts SE, hat im März 2017 gemeinsam mit dem ehemaligen Gesellschafter der tecops personal GmbH (heute Allgeier Experts Pro GmbH), Reiner Pientka, WU PROJEKTPERSONAL GmbH gegründet. Damit reagieren sie auf die gravierenden Veränderungen im Zeitarbeitsmarkt und prognostizieren im Bereich der IT-Personaldienstleistung eine Verschiebung auf die IT-Projektdienstleistung. Seit
April verstärkt Ulrich van den Busch, zuvor Leiter Einkauf IT-Dienstleistungen bei der Computacenter AG & Co. oHG das Management beim Aufbau des Unternehmens.

Ludwig Hank und Reiner Pientka haben 2006 mit der tecops personal GmbH, als erstes Zeitarbeitsunternehmen in Deutschland ein transparentes Preismodell entwickelt und in Form eines interaktiven Kalkulators auf ihrer Website veröffentlicht. Grundlage dafür war von Beginn an die Überzeugung, dass der flexible Arbeitsmarkt in Deutschland faire und transparente Bedingungen benötigt. Beide Manager waren dadurch gezwungen konsequent ihre Kostenkalkulation
einzuhalten. So profitierten die Zeitarbeitnehmer von faireren Gehältern, die Organisation von dem selbstauferlegten Kostendruck bei einem maximalen EBITDA von 5%. Dadurch hat sich das Unternehmen innerhalb von 5 Jahren von EUR 6,0 Mio. auf über EUR 60,0 Mio. entwickelt.

WU PROJEKTPERSONAL GmbH ist die logische Fortentwicklung des von Pientka und Hank etablierten Geschäftsmodells. „Ich bin davon überzeugt, dass die WU PROJEKTPERSONAL GmbH die richtige Antwort auf die veränderten Rahmenbedingungen in der Zeitarbeit und damit auch in der IT-Personaldienstleistung ist. Durch die Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes im April 2017 haben sich die Rahmenbedingungen elementar
verändert. Die Komplexität von Produkten und Dienstleistungen nimmt kontinuierlich zu und gleichzeitig steigt der Wettbewerbsdruck durch die vernetzten Märkte. Eine klare Fokussierung auf IT Fachkräfte, entweder in der Arbeitnehmerüberlassung oder in Dienst- bzw. Werkverträgen, bei absoluter Transparenz der Kosten und Gehälter in Form unseres Preismodells ist der richtige Ansatz“, erklärt Ludwig Hank.

Ludwig Hank ist seit über 20 Jahren im Bereich IT-Personaldienstleistung tätig. Als Geschäftsführer baute er, zusammen mit Herrn Reiner Pientka, die tecops personal GmbH zu einem der größten IT Personaldienstleister für Fachkräfte in Deutschland aus. Zusammen entwickelten sie die tecops personal GmbH auf 1.500 Mitarbeiter bevor das Unternehmen 2012 veräußert wurde.

Die Firma WU PROJEKTPERSONAL reagiert auf die fundamentalen Veränderungen im Zeitarbeitsmarkt, ausgelöst durch die Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) ab 01. April 2017. Es ist in dem Umfeld der IT-Personaldienstleistung vermehrt eine Verschiebung auf die IT-Projektdienstleistung zu erwarten. Wir stellen unser PROJEKTPERSONAL in unterschiedlichen Vertragsformen zur Verfügung und selbstverständlich wieder mit unserem erfolgreichen Preismodell.

Kontakt
WU PROJEKTPERSONAL GmbH
Constanze Nitsche
Prinzregentenplatz 17
81675 München
Tel.: 01759336719
E-Mail: constanze.nitsche@wu.de
Web: http://www.wu.de

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